Über uns

Wir sind vier elfjährige Jungs, gehen in die fünfte Klasse und spielen alle  im Engelberger Cello-Orchester. Seit dreieinhalb bis viereinhalb Jahren spielen wir Cello bei Jochen Kefer in der Freien Musikschule Engelberg. Unser Musikgeschmack ist sehr unterschiedlich (Klassik, Rock, Hip Hop, Reggae, Pop, Heavy Metal...) und auch von der Art sind wir sehr verschieden. Das ist manchmal nicht ganz einfach.

In unserer ersten Cellofreizeit (2003) haben wir uns manchmal ganz schön  gefetzt. Vor allem, als unsere Boote und was wir sonst alles im Brunnen schwimmen liessen, diesen verstopft haben und keiner dran schuld sein wollte. Aber da waren wir ja auch noch ziemlich klein. Inzwischen verstehen wir uns sehr gut und haben oft viel Spass miteinander. Wir sind übrigens das jüngste Celloquartett auf dem Engelberg, was das Alter der Spieler angeht.

Seit wir Cellikatess (ein tolles Quartett von Engelberger Musikschülern) zum ersten Mal spielen hörten, wünschten wir uns, auch Quartett zu spielen. Vor ungefähr zwei Jahren taten wir das dann auch. Und seit letzter Woche haben wir nun endlich einen Namen. Am Anfang war das Zusammenspielen ganz schön madig. Wir waren es nicht gewöhnt, aufeinander zu hören und das Zählen fiel auch nur Michael leicht. Wir hatten kaum Erfahrung im mehrstimmigen Spielen, schon gar nicht, wenn man seine Stimme ganz alleine spielen muss. Jochen hatte gut zu tun, uns unter einen Hut zu bekommen und manchmal war er der Verzweiflung nahe.

2003 und 2004 haben wir beim Kammermusikkurs von Musikaktiv mitgemacht und sind dieses Frühjahr zum ersten Mal im Bürgerhaus Kelter in Winterbach aufgetreten. Angefangen haben wir vor 2 Jahren mit ganz einfachen klassischen Stücken in der ersten Lage. Damals waren diese Stücke ganz schön schwer für uns. Zur Zeit spielen wir Ho Down - Show Down von Pamela Wedgewood mit Philipp am ersten Cello und den Entertainer von Scott Joplin mit Michael am ersten Cello. Wir finden, das ist schon ein ziemlicher Fortschritt. Für den Kammermusikkurs in diesem Jahr haben wir uns ein Stück von Apocalyptica vorgenommen. Welches wird noch nicht verraten.

An dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an unseren Super-Coach Jochen Kefer für seine große Geduld, die viele, viele Arbeit, die er in unser Projekt steckt und nicht zuletzt für die ganzen Zusatzstunden, in denen er uns vier immer wieder ein Stückchen weiterbringt.

Philipp, Michael, Paul und Jakob im Juli 2005

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